Woulaba e.V.

Freundeskreis für die interkulturelle Begegnung mit Westafrika/Senegal

Wer wir sind

Piroge am Meer in Diannah, Senegal Die Region Casamance im Süden Senegals haben wir durch Arbeitsaufenthalte, Besuche und Partnerschaften kennengelernt. Wir stehen dort in Kontakt mit Menschen, die vor allem im Dorf Diannah und dessen Umgebung leben. Das Dorf liegt im Departement Ziguinchor, Kommune Kafountine, am Atlantik. 1997 gründeten wir den gemeinnützigen Verein Woulaba e.V. Freundeskreis für die interkulturelle Begegnung mit Westafrika/Senegal.

Weshalb wir den Verein gründeten und was wir tun

Frauen kochen in Diannah, Senegal Der Woulaba-Verein versteht sich als Teil des Nord-Süd-Dialogs und hat zum Ziel, die Akzeptanz unterschiedlicher kultureller Werte zu fördern.

Wir beschäftigen uns mit nachhaltiger Nutzung natürlicher Ressourcen, mit der Verbesserung der Ernährungssituation, der Gesundheitsvorsorge und der Ausbildungsmöglichkeiten. Dies sind wichtige Themen, wenn es um Armutsbekämpfung, Verringerung der Abwanderung in die Städte, Stärkung der Zivilgesellschaft und gewaltfreie Konfliktbewältigung geht. Deshalb unterstützen wir kleine Basisprojekte in ihrer Selbstorganisation.

Garten in Diannah, Senegal Die Frauen sind in vielerlei Hinsicht (Landbesitz, Ausbildung, Kreditvergabe) benachteiligt. Trotzdem lastet ein Großteil der familiären Versorgung auf ihren Schultern. Neben Hausarbeit und Kinderversorgung pflanzen, ernten und verarbeiten sie in der Regenzeit den Reis, in der Trockenzeit bewirtschaften sie kleine Gemüsegärten. Der Schwerpunkt des Woulaba-Vereins liegt daher in der Zusammenarbeit mit Frauen und in der Förderung von Mädchen. Dabei ist die wichtigste Voraussetzung, dass die Frauen ihre eigenen Vorstellungen einbringen und umsetzen. So haben wir verschiedene kleine Projekte mit Ideen und finanziell unterstützt:

  • Gartenbauworkshop zum Umgang mit dem biologischen Insektizid Neem
  • Workshop zur Seifenherstellung
  • Workshop zur Baumpflanzung
  • Workshop zur Imprägnierung von Moskitonetzen
  • Vorschlag einer Schneiderin, junge Mädchen im Nähen auszubilden

Im Jahr 2005 hat der Woulaba Verein in Kooperation mit Aminta Textil Art – Atelier für Kunst und Handwerk ein Nähprojekt in Diannah/Casamance initiiert.

Seit 2013 gibt es einen Schulfonds, durch den Schüler und Schülerinnen ein Stipendium erhalten können und es werden Schulmaterialien gespendet.

Märkte, an denen Woulaba e.V. teilnimmt

markt-der-voelkerWoulaba e.V. präsentiert die Kleidung und Accessoires aus dem Nähprojekt auf dem Markt der Völker in Lüneburg ( jährlich im Oktober ) und dem Markt der Kulturen im Schifffahrtsmuseum in Flensburg ( jährlich im April ) und dem Basar für Kunsthandwerk aus aller Welt in Lübeck, Schuppen 6 (Anfang Mai).

Veranstalter dieser Märkte ist der Verein Kunst und Kultur der Völker. Dieser Verein hat seit dem Jahr 2016 jährlich 200,- € an Woulaba e.V. gespendet.

Fair Trade Kleider aus Afrika Im Laufe der Jahre hat Woulaba e.V. 12 Nähmaschinen in die Casamance geschickt. Das erfolgt per Schiff als Containerzuladung und kostet pro Maschine 70 €.

Es fallen keine Verwaltungs- und Organisationskosten an, weil alle Mitglieder des Vereins ehrenamtlich arbeiten.

Woulaba e. V. sucht Tretnähmaschinen ohne Stromanschluss mit Zickzackfunktion (auch ohne Unterbau) als Spende.

Neue Kollektion

Senegal Nähprojekt

Im Januar 2019 werden wir wieder in Senegal mit den Frauen des Nähprojektes Woulaba e.V. eine neue Kollektion kreieren. Ende März können Sie die Kleider, Röcke und Taschenvariationen bei Aminta Textil Art bewundern.  Alle Artikel sind Unikate und von Hand an der Tretmaschine genäht. Mit dem Erwerb eines Artikels unterstützen Sie direkt das Projekt.

Spendenkonto

Kinder tanzen

Haspa Hamburg
IBAN: DE04 2005 0550 1211 1382 74
BIC: HASPDEHHXXX

Verwendungszweck: Schulpatenschaftsfonds oder Nähprojekt (für die Zusendung einer Spendenbescheinigung bitte Name und Adresse eintragen)

Woulaba sucht Nähmaschinen

Gebrauchte Nähmaschinen

Woulaba e. V. sucht Tretnähmaschinen ohne Stromanschluss mit Zickzackfunktion (auch ohne Unterbau) als Spende.