Das Nähprojekt in Diannah/Senegal

Herstellung afrikanischer Kleider

Seit 2005 fördern wir ein Nähprojekt, in dem Frauen das Schneiderhandwerk erlernen.

Das Projekt arbeitet nach dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe. Mit Unterstützung des Vereins erlernen Frauen das Schneiderhandwerk. Schneider – das war lange Zeit ein typischer Männerberuf. Erst seit einigen Jahren üben auch Frauen diesen Beruf aus.

Afrikanische Kleider von Hand gefertigt

Die ausgebildeten Schneiderinnen bilden als Multiplikatorinnen wieder junge Mädchen und Frauen aus, die dann in ihren jeweiligen Dörfern arbeiten.

Wenn Frauen sich selbstständig machen, erhalten sie eine Nähmaschine und eine Grundausstattung als Spende.

Woulaba e.V. zahlt für jedes genähte Kleid einen fairen Preis, der über dem ortsüblichen liegt. Dieses System gewährleistet eine respektvolle Zusammenarbeit, weil es ein Arbeitsverhältnis ist und nicht ausschließlich auf Sponsoring beruht. Außerdem können so aufwendige Abrechnungskontrollen über die Geldspenden vermieden werden.

Afrikanische Stoffe - Wäsche vor der Verarbeitung

Stoffe und Nähzubehör kaufen wir direkt vor Ort ein. Durch verbindliche Abnahmen sichern wir ein regelmäßiges Einkommen für Familien, alleinstehende Frauen und kleine Manufakturen.

Auf dem Foto rechts ist zu sehen, wie die Stoffe vor der Verarbeitung heiß gewaschen werden. In der Sonne sind sie dann schnell trocken.

Jedes Jahr besuchen Mitglieder des Woulabavereins den Projektort Diannah. Ein Höhepunkt ist das Fest für die Frauen des Nähprojektes, ihre Familien und die Kanyalangfrauen – eine Frauengruppe des Dorfes mit dem Namen Tole Kafo (Mandika: die verrückten Frauen). Neben Trommelmusik und Tanz werden in einer Modenschau die neuesten Modelle gezeigt.

Anita Petersen entwirft neue Mode-Kollektion

Seit Mai 2005 ist der Woulaba-Verein Mitinhaber des Ladengeschäftes Aminta Textil Art in Hamburg. Hier werden die im Nähprojekt geschneiderten Kleidungsstücke verkauft. Der Erlös fließt zurück in das Projekt: für Stoffeinkäufe und für die faire Bezahlung der Schneiderinnen.

Während jährlicher Besuche trainiert die Designerin Anita Petersen die Schneiderinnen in Nähtechniken, die sie noch nicht kennen, und im Arbeiten nach Schnittmustern.

Mode aus afrikanischen Stoffen

Nähprojekt Senegal
Anita Petersen hält sich zur Zeit in Senegal auf, um mit den Frauen des Nähprojektes des Woulaba Vereins neue Kleider zu kreieren. Ende Februar 2018 finden Sie diese Kleider im Laden Aminta. Wärmflaschenhüllen und Turnbeutel zum Wenden wird es auch wieder geben.

Spendenkonto

Kinder tanzen

Haspa Hamburg
IBAN: DE04 2005 0550 1211 1382 74
BIC: HASPDEHHXXX

Verwendungszweck: Schulpatenschaftsfonds oder Nähprojekt (für die Zusendung einer Spendenbescheinigung bitte Name und Adresse eintragen)

Woulaba sucht Nähmaschinen

Gebrauchte Nähmaschinen

Woulaba e. V. sucht Tretnähmaschinen ohne Stromanschluss mit Zickzackfunktion (auch ohne Unterbau) als Spende.

Herbstmarkt Molfsee und Markt der Völker Lüneburg

Kunsthandwerk Afrika

Wir nehmen teil am Herbstmarkt des Freilichtmuseums Molfsee bei Kiel von Freitag, den  14. bis 18. Oktober – www.freilichtmuseum-sh.de – und am Markt der Völker in Lüneburg von Freitag, den 20. Oktober bis 22. Oktober im Glockenhaus, Glockenstraße 9